SPD Kronshagen

Kronshagen gemeinsam gestalten

21. April 2016

Umwelt, Klimaschutz und Verkehrswesen
Buscaps vertagt

Was lange währt … wird leider immer noch nicht gut.

Bereits im Herbst 2014 hat der Umwelt- und Ver­kehrs­aus­schuss die Grund­satz­ent­schei­dung getrof­fen, die Bus­hal­te­stel­len in den Eckern­för­der Stra­ße an der Kreu­zung Kop­per­pah­ler Allee/ Johann-Fleck-Stra­ße bar­rie­re­frei aus­zu­bau­en.

Für uns Sozial.Demokraten.Kronshagen. hat die­se Maß­nah­me beson­de­re Prio­ri­tät, weil in der Gegend kei­ne Nah­ver­sor­gungs­an­ge­bo­te mehr exis­tie­ren und die Men­schen daher auch für die täg­li­chen Besor­gun­gen auf den Bus ange­wie­sen sind. Außer­dem gehört die Hal­te­stel­le „Johann-Fleck-Stra­ße“ der Lini­en 22 und 81 zu den sehr stark genutz­ten in Kronsha­gen. Nun — nach ein­ein­halb Jah­ren der Bera­tung und bereits erheb­li­chen ver­brauch­ten Pla­nungs­kos­ten — teil­te die Ver­wal­tung dem Umwelt- und Ver­kehrs­aus­schuss über­ra­schend mit, für den Aus­bau der Hal­te­stel­len sei gar nicht die Gemein­de, son­dern der Kreis zustän­dig, weil die Eckern­för­der Stra­ße eine Kreis­stra­ße ist. 
Wir mei­nen: Bis das Hal­te­stel­len­aus­bau­pro­gramm des Krei­ses, das es bis­her noch nicht ein­mal gibt, im Jahr 2022 abge­schlos­sen sein wird, kann der bar­rie­re­freie Umbau der Hal­te­stel­len nicht war­ten. Die Gemein­de Kronsha­gen muss hier in Vor­leis­tung gehen; von den Kronsha­ge­ner Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ten erwar­ten wir, dass sie sich dafür ein­set­zen, dass der Gemein­de die Kos­ten vom Kreis erstat­tet wer­den. Lei­der ist die Mehr­heit des Aus­schus­ses, ange­führt von der CDU, unse­rer Anre­gung nicht gefolgt, son­dern hat die Vor­la­ge — aber­mals — ver­tagt. Dafür haben wir kein Ver­ständ­nis — und die älte­ren und behin­der­ten Men­schen, die den Bus nun wei­ter­hin nicht gefahr­los nut­zen kön­nen, sicher auch nicht.

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Ein Punkt des Rad­ver­kehrs­kon­zept  ist schon län­ger in der Dis­kus­si­on. Das ist die Auf­he­bung der Ver­schwen­kun­gen des Rad­ver­kehrs auf die­ser Kreu­zung in Kop­per­pahl. Es ist für die Rad­fah­rer siche­rer im Blick der Auto­fah­rer die Kreu­zung gera­de zu pas­sie­ren, anstatt erst­mal nach rechts abzu­bie­gen und dann auf Höhe des Fuß­we­ges zu kreu­zen. Wegen der not­wen­di­gen Abstim­mun­gen mit dem Kreis und ange­sichts der offen­bar sehr hohen Kos­ten ist auch die­se Maß­nah­me ver­tagt wor­den.

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KN Arti­kel von Tors­ten Mül­ler am 20. 4. auf Sei­te 26

Car­sha­ring in Kronsha­gen gut ange­nom­men

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat der Ver­kehrs­aus­schuss der Gemein­de Kronsha­gen auf Antrag der SPD Frak­ti­on der Gemein­de­ver­tre­tung Kronsha­gen beschlos­sen, pro­be­wei­se einen Car­sha­ring-Stand­ort am Rat­haus ein­zu­rich­ten. Schon nach weni­gen Mona­ten zeigt sich, dass das Ange­bot von den Kronsha­gen­ern sehr gut ange­nom­men wird. Jetzt hat Statt­Au­to Kiel der Gemein­de vor­ge­schla­gen, pro­be­wei­se auch einen Klein­bus in Kronsha­gen zu sta­tio­nie­ren. Wir freu­en uns über den Erfolg des Pro­jek­tes — für mehr Mobi­li­tät in Kronsha­gen.

Carsharing

 

Arti­kel Kie­ler Nach­rich­ten vom 22. April Sei­te 26 Autor Tors­ten Mül­ler

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