SPD Kronshagen

Kronshagen gemeinsam gestalten

18. Juli 2016

Bauwesen, Wirtschaft und Gemeindeentwicklung
Ein guter Tag für Kronshagen: moderner und erschwinglicher Wohnraum für alle!

Mit Ent­schei­dun­gen über zwei Bebau­ungs­plä­ne und den Ver­kauf von Grund­stü­cken an die jewei­li­gen Inves­to­ren mach­te die Gemein­de­ver­tre­tung in ihrer Sit­zung am Diens­tag­abend den Weg frei für drin­gend benö­tig­ten güns­ti­gen Wohn­raum in Kronsha­gen.

Auf dem Are­al in der Kop­per­pah­ler Allee 40 a bis k ste­hen bis­lang zwei Wohn­blocks á 12 Woh­nun­gen und — und seit meh­re­ren Jah­ren unge­nutzt — sechs Ein-Zim­mer-Bun­ga­lows.

Die­ser nicht mehr zeit­ge­mä­ße Bestand wird dem­nächst abge­ris­sen, um 38 moder­ne und bar­rie­re­freie Woh­nun­gen ent­ste­hen zu las­sen. 12 der geplan­ten Woh­nun­gen sol­len mit Mit­teln der sozia­len Wohn­raum­för­de­rung des Lan­des Schles­wig-Hol­stein geför­dert wer­den und damit für der­zeit 5,65 EUR je m² Wohnfläche/ Monat zu mie­ten sein. Die­ses Woh­nungs­an­ge­bot wird sich vor allem an Senio­rin­nen und Senio­ren rich­ten.  Der Bau­herr wird zudem eine Erschlie­ßungs­stra­ße, Geh­we­ge und ins­ge­samt 43 öffent­li­che Park­platz­flä­chen und pri­va­te Stell­plät­ze errich­ten.

Bau­be­ginn soll noch in die­sem Jahr sein.

Bgm-Drews-2

Mit dem Ver­kauf des Grund­stücks Bür­ger­meis­ter-Drews-Stra­ße 54/56 kann auch in die­sem Bereich einer bis­he­ri­gen Spiel­platz­flä­che zen­trums­nah ein neu­es Quar­tier mit drei drei­ge­schos­si­gen Gebäu­den und ins­ge­samt 36 Wohn­ein­hei­ten als sozia­ler Woh­nungs­bau ent­ste­hen.

Der Bau­be­ginn für das ers­te Mehr­fa­mi­li­en­haus kann Ende August/ Anfang Sep­tem­ber erfol­gen. Par­al­lel soll am Ende der Stra­ße ein neu­er Spiel­platz ent­ste­hen. (‚So sieht es jetzt 2018 aus)

 

 

 

Und auch am Ein­gang des Hüh­ner­lan­des im Güs­tro­wer Weg wer­den güns­ti­ge Woh­nun­gen ent­ste­hen. Die Anre­gun­gen und Beden­ken fan­den in der Beschluss­fas­sung Berück­sich­ti­gung; das Gebäu­de wird, gegen­über den ursprüng­li­chen Pla­nun­gen in Län­ge und Höhe redu­ziert.

Güstrower Weg

Der ent­ge­gen der ursprüng­li­chen Pla­nung etwas gerin­ge­ren Anzahl an Woh­nun­gen hat die SPD den­noch zuge­stimmt, weil wir damit die Erwar­tung einer höhe­ren Akzep­tanz für das Bau­pro­jekt in der Nach­bar­schaft ver­bin­den.  Der Bau­be­ginn für das Mehr­fa­mi­li­en­haus im Güs­tro­wer Weg 1 kann eben­falls nach Bau­an­trag­stel­lung im Sep­tem­ber erfol­gen.

Sowohl in der Bür­ger­meis­ter-Drews-Stra­ße als auch für den Güs­tro­wer Weg hat sich die Gemein­de für die Dau­er von 35 Jah­ren das voll­stän­di­ge Bele­gungs­recht für die ent­ste­hen­den Woh­nun­gen ver­trag­lich gesi­chert.  Auf die­se Wei­se wer­den vie­le zukünf­ti­ge Pro­ble­me bei der Wohn­raum­ver­sor­gung durch die Gemein­de zu lösen sein.

 

Die SPD Kronsha­gen begrüßt die zuneh­men­de Bau­tä­tig­keit in der Gemein­de sehr. Seit Jah­ren set­zen wir uns für mehr bezahl­ba­ren Wohn­raum in Kronsha­gen ein. Wir freu­en uns, dass allein mit den drei beschlos­se­nen Vor­ha­ben auf einen Schlag über 50 geför­der­te  und kos­ten­güns­ti­ge Woh­nun­gen in Kronsha­gen ent­ste­hen wer­den. Dar­über hin­aus wer­den aktu­ell in der Sei­le­rei bereits 15 Miet­woh­nun­gen gebaut, auch davon 9 öffent­lich geför­dert.

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2 Kommentare

  1. Doloris sagt:

    So ein Schwach­sinn.

    Das sol­len Sozi­al­woh­nun­gen sein die trotz­dem für Hartz4 Emp­fän­ger zu teu­er sind.

    Wenn du als Hartz4 Emp­fän­ger in Kronsha­gen leben möch­test muss du in der Ber­tha-von-Sutt­ner-Stras­se woh­nen, schön im Schim­mel & der Ver­nie­ter inter­es­siert sich gar­nicht dafür. Die schi­cken dann einen Maler vor­bei der die Schim­mel­stel­len über­malt & das war’s. Dann bekommst du noch zu hören das es dei­ne schuld ist durch falsch lüf­ten & sowas was gar­nicht ange­hen kann. Weil alle ande­ren Woh­nun­gen zu teu­er sind.

  2. Jakob sagt:

    Das The­ma bezahl­ba­rer Wohn­raum beschäf­tigt vie­le schon seit Jah­ren, aber in die­sem Bereich hat sich ein­fach in der Ver­gan­gen­heit nicht wirk­lich etwas geän­dert, denn der Wohn­raum ist wei­ter­hin knapp und viel zu teu­er.

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