SPD Kronshagen

Kronshagen gemeinsam gestalten

2. Oktober 2017

Bauwesen, Wirtschaft und Gemeindeentwicklung
Kronshagen benötigt einen Plan für die Gemeindeentwicklung

Im Rah­men der Per­spek­tiv­pla­nung der gemeind­li­chen Ent­wick­lung beim Woh­nungs­bau und der Nah­ver­sor­gung wur­de bis­lang vie­les rich­tig gemacht: Es wur­den im Rah­men des Pro­zes­ses ver­schie­de­ne Gut­ach­ten ein­ge­holt, um Pro­gno­sen über zukünf­ti­ge Woh­nungs- und Ein­zel­han­dels­be­dar­fe, Ver­kehrs­ent­wick­lung sowie Bedar­fe für Schu­len, Kitas und Sport­stät­ten zu erhal­ten. Aus die­sen viel­fäl­ti­gen Infor­ma­tio­nen gilt es nun, eine nach­hal­ti­ge Stra­te­gie für die Gemein­de­ent­wick­lung zu erar­bei­ten.

Bestand­teil die­ser Stra­te­gie ist die Fest­le­gung von Flä­chen für den Woh­nungs­bau, für den Ein­zel­han­del und sons­ti­ge (gewerb­li­che) Nut­zun­gen. Hier sind aber kei­ne „Insel­lö­sun­gen“ son­dern ein Gesamt­kon­zept wie „aus einem Guß“ ange­bracht.

Wohl­wis­send, dass auch unse­re Gemein­de in den nächs­ten Jah­ren wach­sen wird und muss — soll­ten die Annah­men des von der Lan­des­re­gie­rung in Auf­trag gege­be­nen Woh­nungs­markt­kon­zep­tes 2030 ein­tre­ten.
Dass ande­re Kie­ler Umland­ge­mein­den hier wei­ter sind, zei­gen kon­kre­te Pla­nun­gen z.B. aus Molf­see und Flint­bek. Auch Kronsha­gen muss sich die­ser Auf­ga­be pro­ak­tiv anneh­men!

Wir befin­den uns also mit­ten in einem Pro­zess. Umso ver­wun­der­ter waren wir, dass der Bür­ger­meis­ter San­der (CDU) ent­ge­gen aller Abspra­chen im zustän­di­gen Aus­schuss und in der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den­run­de Inves­to­ren zur Vor­stel­lung ihrer Woh­nungs­bau­plä­ne ein­ge­la­den hat­te. Wir fin­den, es ist ein Gebot des Anstan­des und der Fair­ness, Inves­to­ren nur dann vor­spre­chen zu las­sen, wenn eine rea­lis­ti­sche Aus­sicht auf Umset­zung ihrer Pro­jek­te besteht. Ansons­ten ist es ein­fach ver­schenk­te Zeit.

Gun­nar Heint­ze

Unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Gun­nar Heint­ze hielt daher mit sei­nem Ärger auch nicht hin­ter dem Berg und wur­de wie folgt in den Kie­ler Nach­rich­ten zitiert: „Erst ein­mal muss die kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung ein stra­te­gi­sches Kon­zept für die bau­li­che Ent­wick­lung erar­bei­ten. Dazu hat die Ver­wal­tung einen Prüf­auf­trag erhal­ten. Ein­zel­punk­te sind jetzt gar nicht ent­schei­dungs­reif. Die Infra­struk­tur muss schließ­lich zum Gesamt­kon­zept pas­sen.“

Die Kronsha­ge­ner SPD steht für eine maß­vol­le Ent­wick­lung unse­res Ortes mit Augen­maß und ins­be­son­de­re für die Schaf­fung von Wohn­raum für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, egal ob jung oder  alt und auch unab­hän­gig von der Grö­ße des Geld­beu­tels.

 

 

 

UPDATE: Lesen Sie hier einen Bericht aus den Kie­ler Nach­rich­ten vom 27.09.2017 (Hol­stei­ner Zei­tung, Sei­te 26):

 

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