SPD Kronshagen

Kronshagen gemeinsam gestalten

25. Februar 2017

Bauwesen, Wirtschaft und Gemeindeentwicklung
Wiederaufbau der Kronshagener Feuerwehr ohne Kompromisse

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Ottendorf

Unbe­ab­sich­tigt — weil nicht vor­her­seh­bar — einen Tag nach dem ver­hee­ren­den Brand bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Kronsha­gen stand aus­ge­rech­net der Feu­er­wehr­be­darfs­plan auf der Tages­ord­nung des Bau­aus­schus­ses am Don­ners­tag.

Ein Groß­feu­er hat­te tags zuvor die Fahr­zeug­hal­le zer­stört. Neben Fahr­zeu­gen und Ein­satz­mit­teln wur­de damit auch ein für vie­le Kame­ra­den zwei­tes Zuhau­se ein Raub der Flam­men. Tie­fe Betrof­fen­heit zeig­te sich reih­um bei den Aus­schuss­mit­glie­dern und anwe­sen­den Ein­woh­nern, als Wehr­füh­rer Chris­ti­an Essel­bach über die dra­ma­ti­schen Ereig­nis­se am Vor­tag berich­te­te.

Nach einer unge­ahn­ten Wel­le der Hil­fe und Unter­stüt­zung durch die ört­li­che Ver­wal­tung, Ver­bän­de auf Kreis- und Lan­des­ebe­ne, aber ins­be­son­de­re Feu­er­weh­ren aus nah und fern konn­te eine beding­te Ein­satz­be­reit­schaft bereits am Don­ners­tag Nach­mit­tag wie­der her­ge­stellt wor­den, berich­te­te der Wehr­füh­rer.

Auch Minis­ter­prä­si­dent Tors­ten Albig und Innen­mi­nis­ter Ste­fan Studt hat­ten bei einem Vor-Ort-Ter­min der Feu­er­wehr Kronsha­gen schnel­le und unbü­ro­kra­ti­sche Hil­fe zuge­sagt.

„Da ist mehr als Mate­ri­al den Flam­men zum Opfer gefal­len. Das ist auch ein Stück Lebens­werk“, beton­te Robert Schall (für uns im Aus­schuss) und sprach als des­sen Vor­sit­zen­der für das gesam­te Gre­mi­um, in des­sen Zustän­dig­keit das Feu­er­wehr­we­sen fällt: „Wir wer­den unse­ren Bei­trag leis­ten .“

Quel­le: Kie­ler Nach­rich­ten vom 25. Febru­ar 2017 (Hol­stei­ner Zei­tung, Sei­te 26)

Qua­si als ers­ten Schritt beschloss der Bau­aus­schuss ein­stim­mig den Feu­er­wehr­be­darfs­plan. Obwohl die­ser die aktu­el­len Schä­den noch gar nicht berück­sich­ti­gen konn­te, ist er Vor­aus­set­zung für die Gewäh­rung diver­ser finan­zi­el­ler För­de­run­gen.

Auf die wird die Gemein­de drin­gend ange­wie­sen sein. Wäh­rend das Gebäu­de zum glei­ten­den Neu­wert ver­si­chert war, wird bei Fahr­zeu­gen der Wie­der­be­schaf­fungs­wert ange­setzt. Bei Neu­an­schaf­fun­gen wird Kronsha­gen daher einen Teil der Kos­ten selbst zu tra­gen haben. Man kann zwar auch Gebraucht­fahr­zeu­ge anschaf­fen. Der Markt dafür ist aber sehr über­schau­bar.

Der Wie­der­auf­bau des Gebäu­des und die Beschaf­fung der Aus­stat­tung haben hohe Prio­ri­tät — Kom­pro­mis­se bei der zukünf­ti­gen Ein­satz­be­reit­schaft der Feu­er­wehr darf es kei­ne geben, ver­stän­dig­te man sich im Aus­schuss.

Schall kün­dig­te daher an, dass das The­ma „Feu­er­wehr“ auch in den nächs­ten Sit­zun­gen des Aus­schus­ses für Bau­we­sen, Wirt­schaft und Gemein­de­ent­wick­lung regel­mä­ßig auf der Tages­ord­nung ste­hen wird.

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Ein Kommentar

  1. […] Hier lesen Sie den Bericht aus dem Bau­aus­schuss auf der Sei­te http://www.SPD-Kronshagen.de […]

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