SPD Kronshagen

Kronshagen gemeinsam gestalten

7. Februar 2019

Schule, Kinder, Jugend
Unsere Kinder sind uns lieb und teuer

In einer gemein­sa­men Sit­zung haben der Bau- und der Schul­aus­schuss der Gemein­de Kronsha­gen am ver­gan­ge­nen Diens­tag über den Umbau und die Sanie­rung des Gebäu­des der ehe­ma­li­gen Brü­der-Grimm-Schu­le bera­ten. Nach der von CDU und Grü­nen im Hau-Ruck-Ver­fah­ren durch­ge­drück­ten Zusam­men­le­gung der bei­den Kronsha­ge­ner Grund­schu­len soll das Gebäu­de an der Kop­per­pah­ler Allee künf­tig vor allem für Fach­räu­me, die offe­ne Ganz­tags­schu­le und eine zusätz­li­che Kita genutzt wer­den. Ein­stim­mig spra­chen sich bei­de Aus­schüs­se daher für die Bewil­li­gung von zusätz­lich rd. 650.000 € für die Her­stel­lung der Bar­rie­re­frei­heit, zusätz­li­che Sani­tär­an­la­gen und Per­so­nal- und Ver­wal­tungs­räu­me für die neue Kita aus.

Dar­über hin­aus stell­te Bür­ger­meis­ter Ingo San­der den Aus­schüs­sen wei­te­re Umbau­plä­ne im Umfang von nahe­zu 6 Mil­lio­nen Euro vor und woll­te errei­chen, dass der Aus­schuss schon vor der Bereit­stel­lung der Mit­tel durch die Gemein­de­ver­tre­tung grü­nes Licht für die Auf­trags­ver­ga­be gibt.
Das hat der Aus­schuss auf unse­ren Vor­schlag und nach anfäng­li­chem Wider­stand von Bür­ger­meis­ter Ingo San­der (CDU) abge­lehnt: Unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Gun­nar Heint­ze wies auf die vor­aus­sicht­lich hohen Inves­ti­tio­nen hin, die in den kom­men­den Jah­ren auch an ande­ren Stel­len in der Gemein­de anfal­len wer­den. „Wir müs­sen das im Finanz­aus­schuss zusam­men betrach­ten und sehen, was wir wie finan­ziert bekom­men.“ so Hein­ze, der dar­auf hin­wies, dass für einen Anbau an das Grund­schul­ge­bäu­de am Eich­kop­pel­weg wei­te­re rd. 1,5 Mio. € not­wen­dig sei­en. Es gehe nicht dar­um, den Aus­bau der Schu­le zu ver­hin­dern, wohl aber dar­um, sich bewusst zu machen, was das gege­be­nen­falls für Kon­se­quen­zen für ande­re Vor­ha­ben mit sich brin­ge.
Johan­nes Rei­mann, für uns in bei­den Aus­schüs­sen, lob­te das ambi­tio­nier­te Schul­bau­pro­gramm als qua­li­ta­tiv sehr hoch­wer­tig, „Wir wol­len gute Bil­dung für unse­re Kin­der auch gut bezahl­ten. Zur Wahr­heit gehört aber auch, dass eini­ge der vor­ge­schla­ge­nen Inves­ti­tio­nen an dem Schul­ge­bäu­de zwar sinn­voll und wün­schens­wert, aber gegen­wär­tig nicht lebens­not­wen­dig sind.“ Als Bei­spiel nann­te er die Sanie­rung des noch weit­ge­hend intak­ten Daches des Gebäu­des. Es gebe auch noch wei­te­re Inter­es­sen­grup­pen in der Gemein­de mit berech­tig­ten For­de­run­gen und Wün­schen.
So wer­den nun der Finanz­aus­schuss und abschlie­ßend die Gemein­de­ver­tre­tung im März über den Umfang des Umbaus des Gebäu­des der ehe­ma­li­gen „BGS“ ent­schei­den.

 

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